Der Tiefbau und seine Probleme

leider läuft der Tiefbau nicht wie gewünscht, der Tiefbauer ist ein Preistreiber und wir liegen aktuell schon 15000€ über dem Angebot. Nicht das die Leistung auch Überdurchschnittlich seien.

Nachdem wir den Tiefbauer mal in Google eingegeben hatte, stellten wir schnell fest, das dies bei der Firma normal ist. 5 Bewertungen alle 1 Stern und vergleichbare Erfahrungen. Wir werden in den nächsten Tagen ausführlich berichten, aktuell haben wir wenig Zeit.

Wer sich jetzt fragt, wieso habt ihr nicht vorher im Internet recherchiert, dass liegt daran, da wir die Firma gar nicht beauftragen wollten, sondern eine Firma die mit dieser Zusammenarbeitet. Die Firma Kittelmann die wir gerne gehabt hätte arbeitet viel mit unserem aktuellen Tiefbauer. Allerdimgs führt die Firma Kittelmann nicht alle Arbeiten aus, daher hat unser Architekt den Vertrag mit der Firma Biron geschlossen. Der sollte dann alles machen was Kittelmann nicht macht. Aus irgendwelchen, mir nicht wirklich bekannten Gründen, ist Kittelmann dann komplett ausgestiegen. Es war so kurz vor Start, dass wir nicht mehr die Möglichkeit hatten einen neuen Tiefbauer zu suchen.

Wie die Kosten in die Höhe getrieben wurden:

Kurz bevor der Tiefbau starten sollte, verabredete sich der Tiefbauer noch einmal mit uns an der Baustelle, um zwischenzeitlich sich ein drittes Mal ein Bild von den Begebenheiten vor Ort zu machen.

Ein Angebot existierte zwar schon, aber er nutzte diesen Termin, um wie bekloppt auf meinen Mann einzureden und angebliche Problematiken aufzuzeigen.

So wollte er, dass mein Mann entscheidet, ob statt Randsteinen, L Steine gesetzt werden sollen, wie hoch das Grundstück aufgeschüttet werden soll und ob die geplante Terrasse nicht zu klein ist.

Alles selbstverständlich Dinge, die extra kosten. Mein Mann hat ihn mehrfach darauf hingewiesen, dass Entscheidungen wie L Steine und ähnliches mit dem Architekt besprochen werden sollen, da wir dies nicht beurteilen könnten.

Gestartet hat der Tiefbau dann mit 1,5 Wochen Verspätung, was aus der zeitlichen Perspektive kein Problem ist, allerdings haben wir selbstverständlich die Bürgersteigsperre pünktlich beantragt und diese somit 1,5 Wochen umsonst bezahlt (alles nur klecker Beträge, aber auch diese sind in der Summer nicht zu vernachlässigen).

Angefangen hat dann alles relativ unspektakulär, die Bagger sind angerollt und es wurde begonnen die Baugrube aus zu heben.

Beim Aushub sind Teile eines Fundaments aufgetaucht, hiermit war zu rechnen, da vor vielen Jahren eine Scheune auf dem Grundstück stand. Mehrkosten hierfür etwa 500,-. Beton wurde immer in kleine Fuhren abgefahren, da diese Position scheinbar ganz gerne abgerechnet wird. Man hätte auch alles einmal mit einem Container abfahren können, hätte sicherlich 200,- gespart.

Weiter stiegen die Kosten, bei der Entsorgung des Aushubes. Auf unseren Grundstück stand ein 15m hoher Nussbaum. Da dieser genau im Baufenster war, musste dieser entfernt werden. Und, oh Überraschung, in der Erde waren noch Wurzelreste. Es musste wesentlich tiefer ausgehoben werden, als im Angebot angefordert. Hier muss ich sagen, hätte ich mir von unserem Architekten, bei dem ersten Ortstermin Aufklärung gewünscht. Es musste so tief gegraben werden, dass man fast einen Keller hätte bauen können. Der Zusätzliche Aushub schlägt selbstverständlich ordentlich zu buche. Als erfahrener Architekt, denke ich hätte man damit rechnen müssen. Das ein Baum Wurzeln hat und das Erdreich beeinflusst ist denke ich normal und wir waren sicher nicht die erste Baustelle auf der eine solche Situation – ein Baum – gegeben war.

Statt die Erde die der Tiefbauer lagern wollte nah an der Grube zu lagern, hat er diese auf den zweiten Grundstück gelagert und wollte hierfür eine Art Transportkosten haben. Laut Architekt, war dies nicht notwendig.

Der größte Streitpunkt waren die L Steine, die tatsächlich zu setzen waren. Der Tiefbauer wollte hier keinen konkreten Preis benennen und nach Aufwand abrechnen. Ein Tag bevor die L Steine zu setzen waren, meldete der Tiefbauer Bedenken an, dass der Nachbarzaun beschädigt werden könnte. D. h. er macht die Arbeit, aber auf unsere Risiko ob der Zaun vom Nachbar beschädigt wird. Mein Mann wollte hierauf nicht eingehen und bat die Firma unseren Auftrag abzugeben, hierzu war die Firma nicht bereit.

Unsere künftiger Nachbar und mein Mann haben den Zaun dann demontiert. Die Arbeiten wurden ausgeführt ohne das eine Beschädigung erfolgte.

Mit viel Streit und Diskussionen wurde nun das ganze nahezu beendet.

Wir haben aus unserer Sicht einen mangelnden Tiefbau zu komplett überteuerten Konditionen erhalten.

Die Tiefbau ist noch nicht abgeschlossen, da noch diverse Mängel zu beseitigen sind. Auf Mails von uns reagiert der Tiefbauer seid etwa 1,5 Wochen gar nicht mehr. Unser Architekt hat daher die Kommunikation weitest gehend übernommen.

Kiesschicht, kommt als letzte Schicht vor der Bodenplatte

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